
Woher kommen die Links?
Du weißt jetzt, wie die Theorie funktioniert, dein rechtliches Fundament steht und deine Plattform ist startbereit. Jetzt wird es spannend: Wie kommst du eigentlich an die Produkte, die du empfehlen möchtest?
Die Antwort lautet: Affiliate-Netzwerke. Du musst nicht Hunderte von Firmen einzeln anschreiben, um nach einer Zusammenarbeit zu fragen. Netzwerke funktionieren wie ein riesiger Marktplatz. Sie bringen Unternehmen, die Produkte verkaufen wollen, und Menschen wie uns, die diese Produkte empfehlen, an einem Ort zusammen.
Das Beste daran? Die Anmeldung bei diesen Netzwerken ist für dich als Affiliate komplett kostenlos. In dieser Übersicht schauen wir uns die drei besten und einsteigerfreundlichsten Plattformen für deinen Start an.
1. Das Amazon Partnerprogramm (Amazon PartnerNet)
Wenn es um physische Produkte geht – also alles, was man anfassen und auspacken kann –, führt kein Weg an Amazon vorbei. Es ist das wahrscheinlich größte und bekannteste Partnerprogramm der Welt.
- Vorteil: Nahezu unendliche Produktauswahl. Egal ob Bücher, Küchengeräte, Technik oder Deko – du findest zu jeder Nische das passende Produkt. Zudem ist das Vertrauen der Kunden in Amazon riesig; die meisten haben dort ohnehin schon ein Konto.
- Haken: Die Provisionssätze sind im Vergleich zu digitalen Produkten recht niedrig (oft zwischen 1\% und 5\%). Zudem ist die Lebensdauer des Cookies sehr kurz: Kauf der Leser nicht innerhalb von 24 Stunden nach dem Klick, gehst du leer aus.
- Ideal für: Blogger, die physische Produkte testen, vergleichen oder im Alltag nutzen und empfehlen wollen.
2. Digistore24
Digistore24 ist der Platzhirsch im deutschsprachigen Raum, wenn es um digitale Produkte geht. Hier findest du Online-Kurse, E-Books, Software, Mitgliederbereiche und Vorlagen zu den unterschiedlichsten Themen.
- Vorteil: Da bei digitalen Produkten keine Herstellungs- oder Versandkosten anfallen, sind die Provisionen extrem hoch. Sätze von 30\% bis hin zu 70\% des Verkaufspreises sind hier völlig normal. Die Technik ist super zuverlässig und die Auszahlungen funktionieren pünktlich.
- Haken: Der Marktplatz kann auf den ersten Blick etwas unübersichtlich wirken, und es gibt dort – wie überall im Netz – auch qualitativ minderwertige Kurse. Hier ist deine Ehrlichkeit gefragt: Empfiehl nur das, was wirklich gut ist.
- Ideal für: Alle, die in den Bereichen Weiterbildung, Software-Empfehlungen oder digitale Helfer unterwegs sind.
3. CopeCart
CopeCart ist genau wie Digistore24 ein Marktplatz, der sich stark auf digitale Produkte, Online-Kurse und Dienstleistungen spezialisiert hat. In den letzten Jahren hat sich die Plattform zu einer der beliebtesten Alternativen im deutschsprachigen Raum entwickelt.
- Vorteil: Die Benutzeroberfläche ist extrem modern, übersichtlich und für Anfänger sehr leicht zu bedienen. Auch hier sind die Provisionen für digitale Produkte mit oft 30\% bis 50\% sehr attraktiv. Zudem bietet CopeCart ein hervorragendes Dashboard, auf dem du deine Klicks und Einnahmen in Echtzeit genau im Blick hast.
- Haken: Die Auswahl an rein physischen Produkten ist hier quasi nicht vorhanden. Zudem musst du auch hier genau hinschauen, welche Kurse du empfiehlst, um deinen Lesern nur echte Qualität zu bieten.
- Ideal für: Einsteiger, die Kurse, Software oder E-Books in einer modernen, übersichtlichen Umgebung bewerben möchten.
Fazit: Welches Netzwerk ist das richtige für dich?
Für den Start musst du dich glücklicherweise nicht auf ein einziges Netzwerk festlegen. Du kannst dich theoretisch bei allen Plattformen gleichzeitig anmelden.
- Wenn du physische Produkte (wie Küchengeräte, Bücher oder Gadgets) testen und empfehlen willst, startest du am besten mit dem Amazon Partnerprogramm.
- Liegt dein Fokus auf digitalen Produkten, Software oder Kursen, sind Digistore24 und CopeCart deine perfekten Anlaufstellen.
Melde dich einfach kostenlos an, schaue dich in Ruhe auf den Marktplätzen um und wähle die Produkte aus, die zu 100 % zu deinem Thema passen.
Hinterlasse einen Kommentar