
Der Begriffs- Dschungel im Online-Business
Wenn du dich online nach Möglichkeiten umschaut, dir ein eigenes Standbein aufzubauen, wirst du mit Fachbegriffen geradezu überschüttet. Zwei Begriffe, die dabei ständig auftauchen und von vielen oft in einen Topf geworfen werden, sind Digitales Marketing und Affiliate Marketing.
Vielleicht fragst du dich: „Ist das nicht eigentlich genau dasselbe?“
Die kurze Antwort lautet: Nein. Obwohl beide Hand in Hand gehen, gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied, den du kennen solltest, bevor du dich für deinen Weg entscheidest. In diesem Artikel bringen wir Licht ins Dunkel – einfach, direkt und ohne kompliziertes Marketing-Deutsch.
Das große Ganze: Was ist Digitales Marketing?
Stell dir Digitales Marketing wie ein riesiges Dach vor. Unter diesem Dach versammeln sich alle Marketing-Aktivitäten, die auf elektronischen Geräten oder im Internet stattfinden.
Immer wenn ein Unternehmen oder eine Person das Internet nutzt, um auf sich, ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam zu machen, ist das digitales Marketing. Dazu gehören zum Beispiel:
- Social Media Marketing: Beiträge auf Instagram, TikTok oder Pinterest.
- E-Mail-Marketing: Das Versenden von Newslettern an Kunden.
- Content Marketing: Das Schreiben von hilfreichen Blogartikeln (genau das, was wir hier gerade tun!).
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Damit deine Webseite bei Google auch gefunden wird.
Kurz gesagt: Digitales Marketing ist der Werkzeugkasten, mit dem man online Reichweite aufbaut und Verkäufe erzielt.
Was ist Affiliate Marketing?
Affiliate Marketing ist nun ein ganz bestimmtes, geniales Werkzeug aus diesem riesigen Werkzeugkasten.
Wie wir im letzten Artikel gelernt haben, erstellst du beim Affiliate Marketing kein eigenes Produkt. Deine einzige Aufgabe ist es, die Produkte anderer Unternehmen zu empfehlen. Du nutzt also die Werkzeuge des digitalen Marketings (wie diesen Blog oder Pinterest-Pins), um Menschen zu einer Kaufentscheidung zu führen und dafür eine Provision zu kassieren.
Der direkte Vergleich: Eigene Produkte vs. Fremde Produkte
Um zu verstehen, welcher Weg für deinen Start der richtige ist, schauen wir uns die beiden Ansätze in der Praxis an. Denn im digitalen Marketing hast du meistens zwei Optionen: Du verkaufst etwas Eigenes (oder Rechte daran) oder du empfiehlst das Produkt eines anderen.
1. Eigene digitale Produkte (oder MRR / PLR)
Viele Gründer starten im digitalen Marketing mit eigenen Produkten – wie E-Books, Vorlagen oder Online-Kursen. Eine beliebte Abkürzung sind hierbei oft MRR (Master Resell Rights) oder PLR (Private Label Rights). Das sind fertige digitale Produkte, die du fix und fertig einkaufst und mit den passenden Rechten unter deinem eigenen Namen weiterverkaufen darfst.
- Der Vorteil: Du behältst in der Regel 100% des Umsatzes (vor Steuern und eventuellen Plattformgebühren), weil dir das Produkt oder die Lizenz gehört. Du hast die volle Kontrolle über den Preis und das Branding.
- Der Haken: Du bist selbst für die Bereitstellung, die Zahlungsabwicklung und – ganz wichtig – für den Kundenservice verantwortlich. Wenn ein Link nicht funktioniert oder der Käufer Fragen hat, bist du der Ansprechpartner.
2. Fremde Produkte (Affiliate Marketing)
Hier bleibst du, wie gelernt, der reine Vermittler.
- Der Vorteil: Maximaler Fokus auf das Wesentliche. Du erstellst einfach guten Inhalt (z. B. auf deinem Blog oder Pinterest), setzt deinen Link und das war’s. Um den Rest (Zahlung, Auslieferung, Support) kümmert sich komplett der Vendor (Händler).
- Der Haken: Du bekommst „nur“ einen prozentualen Anteil (die Provision) vom Verkaufspreis ab, nicht die vollen 100 %.
Fazit: Was ist der beste Start für Anfänger?
Digitales Marketing ist das Handwerk, das du lernen musst, um im Internet überhaupt sichtbar zu werden. Affiliate Marketing ist schlichtweg eine der einsteigerfreundlichsten Möglichkeiten, dieses Handwerk in der Praxis auszuprobieren und den Grundstein für potenzielle Einnahmen zu legen.
Du musst dich übrigens nicht für immer festlegen! Viele erfolgreiche Online-Unternehmer starten mit reinem Affiliate Marketing, um zu lernen, wie man Reichweite aufbaut. Sobald sie verstanden haben, was ihre Zielgruppe sucht, nutzen sie ihr Wissen im digitalen Marketing, um später eigene Produkte oder MRR-Kurse zu ergänzen.
Der beste erste Schritt? Such dir ein Thema aus, das dich begeistert, baue deine Plattform auf und nutze Affiliate-Links, um ohne Risiko zu starten.
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